Les Aventures champêtres (Les Aventures en campagne, Le avventure alla campagna)

GluckWV 2.34

Allgemeines

GGA-Band: II/5

Wotquenne-Nummer: deest

Werktyp: Ballett

Werkbezeichnung: Ballet pantomime (Pasticcio), Grand ballet

Uraufführungsort: 19. November 1760, Wien, Burgtheater

Besetzung: Fl., Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Archi; Cembalo

Informationen zur Uraufführung:

ungesichert.

Authentizität: zugeschrieben

Personen

Genese

Entstehung:

Informationen zur ersten Aufführung des Ballettpasticcios Les Aventures champêtres, die am 19. November 1760 stattfand, sind dank des Librettodrucks erhalten. Während Gluck als Arrangeur der Musik aufgrund seiner Anstellung als "Compositore von der Music zu denen Balletten" angenommen werden kann, steht Charles Bernardi als Choreograph dank des Textbuchs eindeutig fest. Vermutlich wurde das Ballett zu Ehren der Namenstage der neu angetrauten Gattin des zukünftigen Kaisers Joseph II., Isabella von Bourbon-Parma, und der Erzherzogin Elisabeth gegeben. Wie bereits das Titelblatt ankündigt, handelt es sich um ein "Ballet pantomime composé sur des airs d'Opéra [!] comiques representés à Vienne". Trotz der Namensgleichheit hat das Ballett mit Charles Simon Favarts Opéra-comique Les Amours champêtres, die ihrerseits auf das Entrée "Les Sauvages" aus Jean-Philippe Rameaus Les Indes galantes basiert, und damit dem Tanz nahestand, wenig zu tun. Gleiches gilt für Jean Baptiste Dehesses Ballett Les Amusements champêtres, das 1749 im Théâtre Italien gezeigt wurde.1 Anstelle des pastoralen Sujets setzt Les Aventures champêtres auf verschiedene amouröse Themen wie Treue, Eifersucht und Liebesheirat, damit auf typische Inhalte der Sittenkomödie. Dementsprechend besteht das Ballett, dessen Handlung in einem Dorf bei Straßburg angesiedelt ist, aus den Entrées "L'Amant qui éprouve si sa maitresse lui est fidèle", "La Femme jalouse" und "Les Amourettes à la mode ou le Tuteur trompé". Das Libretto gibt Arientexte wieder, die einerseits die Handlung beschreiben und andererseits den musikalischen Aufbau bestimmen, indem sie, als Instrumentalstücke bearbeitet, zur Musik für den Tanz werden. Die eröffnende Szene besteht aus einem Gruppentanz, der Gärtnerinnen und Gärtner auf dem Weg zur Arbeit zeigt. Die Szene wird musikalisch durch die Arie "Brillantes fleurs, vos vives couleurs" aus Favarts Opéra-comique Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile – eine Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles Titon et l'Aurore (1753) – gestaltet, die 1755 in Wien gezeigt wurde (zur Wiener Version siehe das handschriftliche Particell zur Aufführung von 1753 F-Pn, D-8847, RISM 190004722). In der zweiten Szene tritt ein Gärtner mit einem Trinkspruch auf, den er zur Arie des Maître Jacques "En grand silence faisons dépense" aus Glucks Le Diable à quatre bringt. Anschließend erscheint ein Bauer ("Paysan") zu "Je vais donc de ma brunette" aus Les Amours de Bastien et Bastienne (1753), der Parodie auf Rousseaus Le Devin du village von Justine Favart und Harny de Guervilles (zur Wiener Version von 1755 siehe das handschriftliche Particell D-Dl, Mus. 2-F-19, RISM 212006017). Durch das in Raton et Rosette auf den Text "Mais Rosette ne paroit pas, et cela m'inquiète, à son âge avec tant d'appas on peut être coquette" gesungene Vaudeville, wird das Misstrauen des Bauern ob der Treue seiner Geliebten deutlich. Diese hat in der folgenden Szene ihren Auftritt zur Arie "Fillette, follettes, n'allez jamais seulettes" aus Ninette à la cour (1755), einer Opéra-comique Favarts, die auf Vincenzo Legrenzio Ciampis Bertoldo, Bertoldino e Cacasenno von 1748 zurückgeht und in der Wiener Pasticcio-Form erstmals 1760 gezeigt wurde. Um auf ihre Treue getestet zu werden, wird die Gärtnerin im Folgenden vom misstrauischen Bauern umworben, der sich als Greis verkleidet hat. Zur Musik der Arie "Ma pouponne, donne-moi ton cœur" (aus Raton et Rosette) versucht er sie zu erobern, wird jedoch unbeeindruckt mit "Vos soupirs, vos desirs, votre hommage, tout cela me tente peu" abgewiesen (aus Raton et Rosette). Der Chor der Bauern und Gärtner ergreift Partei für Rosette auf "Non, non Rosette n'est point trompeuse" (aus Raton et Rosette). Ein weiteres Mal versucht es der Bauer vergeblich mit "Je t'aime sans détours" (Raton et Rosette) und wird mit der Arie "Oui, je l'aime pour jamais" (aus Ninette à la court, eine Übernahme von Perticis Arie "Giovinotti d'oggi") erneut zurückgewiesen. Nach dem bestanden Test werden alle Bauern und Gärtner eingeladen, den glücklichen Ausgang beim Tanz zu "Mes enfans après la pluie, on voit toujours venir le beau tems" (Schlussarie mit Chor aus Les Amours de Bastien et Bastienne) zu feiern. 

Es beginnt das zweite Entrée mit dem Auftritt einer eifersüchtigen Bäuerin ("Fermière") auf das Vaudeville "Secondes ma rage, secondes sa rage" (auch in Raton et Rosette verwendet), die ihren Ehemann in kompromittierender Situation mit anderen Frauen ertappt. Zwei Gärtner, die sie gewarnt hatten, machen sich zu "O la méchante femme" aus Glucks Le Diable à quatre GluckWV 1.25 über die Szene lustig (Arie des Cuisiniers, zweiter Teil der Sinfonia). Die Gärtner verstecken sich und während die Bauersfrau, die sich alleine glaubt, ihrem Gram Ausdruck verleiht ("Oui, oui je veux en sortir" aus Le Diable à quatre, Arie der Marton Nr. 2), amüsieren sich die beiden feixend zu "L'Aventure est très comique" aus L'Arbre enchantée GWV 1.26 (Nr. 13, Arie des Thomas). Doch als die Bäuerin sie um Hilfe bittet, ihr Hab und Gut auf einen Wagen zu verladen, um ihr Heim zu verlassen, helfen sie bereitwillig. Wie um den Entschluss der Bäuerin zu bekräftigen, erklingt die Arie der Lisette "Dans un tems contraire faut toujours avoir du cœur" aus Glucks La Fausse Esclave. Sie ändert jedoch noch einmal ihre Meinung und als der Bauer sie zu Hause antrifft, kommt es zur Musik der beiden Schlussduette aus Les Amours de Bastien et und Bastienne "Quoi vous voilà, je vous crois bien loin déjà"und "Non, infidèle, cours à ta belle soins superflu" zur Versöhnung (für das zweite Duett wurde auf die Melodie des Vaudevilles "Les Niais de Solonge" zurückgegriffen, das auch Rameau für sein gleichnamiges Pièce de clavecin von 1724 verwendete. Die beiden Duette deuten darauf hin, dass die Stücke als Pas des deux getanzt wurden. Das glückliche Ende wird durch den Auftritt eines Blinden zu "Un petit coup de malheur est souvent un avantage", dem gleichnamigen in Le Diable à quatre verwendeten Vaudeville, eingeleitet; es folgt das Trio "L'avocat, le procureur" aus Glucks L'Île de Merlin (Trio Candeur, Scapin und Pierrot Nr. 11), das möglicherweise einen Hinweis auf einen Pas de trois der versöhnten Bauersleute mit dem Blinden gibt; die zurückgekehrte Gruppe der Gärtnerinnen und Gärtner feiert als Gruppentanz den glücklichen Ausgang zu "Donnez nous un cotillon nouveau" (Le Diable à quatre, Trio Marton, Ambroise Nr. 4).

Mit dem Auftritt eines neuen Bauern ("Paisan"), der der Aufforderung zum gemeinsamen Tanz nicht nachkommt, da er sich darauf vorbereitet, seiner Angebeteten seine bisher heimliche Liebe zu offenbaren, beginnt zu den Klängen von "Allons voir en dandinant" (Arie des Gringole, aus Raton et Rosette) das dritte Entrée. Zwar wird das Geständnis freudig aufgenommen ("Le vrai bonheur de la vie" aus L'Île de Merlin, Arie des Philosophen Nr. 8), jedoch ist die Auserwählte das Mündel eines strengen Vormundes, der die junge Liebe boykottiert ("Hola, hé, que de train" aus Raton et Rosette, Arie des Gringole). Vermutlich als komisches Element tritt erneut der Blinde auf, der den Verlust seiner Drehleier beklagt ("Ma vielle, ma vielle, Ah! Qui me la remettra", Vaudeville "L'aluette, ah! Qui me la remettra!" in Le Diable à quatre verwendet). Der Bauer und das Mündel versichern sich ihrer Liebe (Schlusschor "Jourons-nous en ce jour le plus constant amour" aus L'Arbre enchanté). Es folgt ein nicht identifiziertes Musikstück des wütenden Vormundes, den die Liebenden zur Musik der Arie der Chloe "Ce cœur si fier, ce cœur si grand" (aus Cythère assiégée GWV 1.24) um Verständnis bitten, worauf er zunächst zurückhaltend reagiert ("Dieux, quelle honte! Ouvrez promptement!", Text aus Cythère assiégée, Melodie Vaudeville "En amour c'est au village"), bevor er schließlich einwilligt und der Verbindung nicht länger im Wege steht (Text "Vous n'avez plus rien à craindre" aus Raton et Rosette, nur im Textbuch, die Musik der Arie ist in CZ-K, Nr 88 nicht vorhanden). Dem glücklichen Ausgang des Balletts verleiht das Vaudeville "Vois sous cette verdure, cette onde vive et pure" Ausdruck (Vaudeville, in Rosette et Raton verwendet; geht auf "Cosa sul praticello" aus Gaetano Latillas Gismondo von 1737 zurück). Der abschließende Gruppentanz wird zum Vaudeville "Aimons, aimons nous" getanzt (auch verwendet in Cythère assiégée).
Das Ballett macht Charles Bernardis Bemühungen um ein verständliches Handlungsballett deutlich, indem die Verwendung bereits bekannter, vorgeprägter Musik zur Identifizierung der Gebärden des pantomimischen Tanzes sinnstiftend eingesetzt wurde. Um den Effekt nicht durch Verfremdungen zu vermindern, wird die Musik aus den Opéras-comiques daher, von Transpositionen abgesehen, wörtlich übernommen.
In der sogenannten Durazzo-Sammlung, einer Kollektion von Abbildungen aus Wiener Balletten, die der Theaterdirektor zur Dokumentation seiner Intendanz anlegen ließ, ist die Abbildung einer ländlichen Szene enthalten. Zwar kann diese nicht eindeutig dem Ballett zugeordnet werden, doch legt der repräsentative Charakter der Vorstellung aufgrund des festlichen Anlasses nahe, dass die Aufführung auch ikonographisch dokumentiert wurde. Auf jeden Fall vermittelt das Bild einen Eindruck des ländlichen Ambientes durch das Bühnenbild und die der Couleur locale angepassten Kostüme, die auf die üblichen Röcke bzw. Reifröcke der Herren und Damen oder auf pompöse Kopfbedeckungen zugunsten schlichter Gewänder verzichtete. Als Vorbild dafür können die Kostüme Justine Favarts in den Opéras-comiques, die in den mittleren 1750er Jahren am Pariser Théâtre Italien aufgeführt wurden, gelten, deren ungewöhnlich schlichter Stil Aufsehen erregte.
Laut Hofzahlamtsbüchern2 waren von Oktober bis November 1760 am Kärntnertortheater folgende Tänzerinnen und Tänzer engagiert:
[Camilla] Paganini
[Bettina] Bugiani
[Josepha bzw. Giuseppa] Fusi
Bini [Vorname unbekannt]
Martini [Vorname unbekannt]
Barbara Scotti
[Theresia] Grumann(in)
[Elena] Paganini
[Joseph] Hornung
[Michael] Pößinger (=Michel)
[Cortolo] Constantini
[Giovanni Gastone] Boccherini
[Ignaz] Seve
[Vincenzo] Galeotti

Werkgeschichte:

Im Repertoireverzeichnis Philipp Gumpenhubers sind mehrere Aufführungen des Balletts unter dem Titel Les Aventures en campagne verzeichnet, der auch im Repertoire der ehemaligen, inzwischen verschollenen Bestände der Esterházy-Hofmusikkapelle in Eisenstadt zu finden ist. Die Musikhandschrift im Schlossarchiv von Český Krumlov (CZ-K, Nr 88) verwendet die Titelvariante in italienischer Sprache als Le Avandure alle Compagne [!]. Laut Gumpenhubers Chronik wurde das Ballett am 27., 29. und 31. Januar 1761 im Kärntnertortheater aufgeführt, jeweils in Kombination mit Les Matelots (siehe den zugehörigen Eintrag).

Zu Beginn der neuen Theatersaison am 23. März 1761 gibt Gumpenhuber für das Kärtnertortheater,3 für das inzwischen Franz Aspelmayr als Komponist der Ballettmusik zuständig geworden war, eine Vorstellung einer "Suite de plusieurs incidens qui arrivent ordinairement par les Païsans", bei der es sich vermutlich um eine Version des Balletts handelte. Gumpenhuber spricht von einem pantomimischen Ballett, das verschiedene unterhaltsame Streiche der Landbevölkerung zeigt und dessen Pas de deux dem grotesken Stil zuzuordnen sind. ("Le Païsans, et les Païsannes se jouent plusieurs tours les uns aux autres qui sont fort comiques et plaisants, et la Pantomime de ce Ballet est très divertissante. Quelques de ces tours sont exprimés par les pas de Deux qui sont tous d'un genre grotesque [...]").
Am gleichen Tag wurde auch im Burgtheater ein neues Ballett Les Amusements champêtres (siehe den zugehörigen Eintrag) zur Choreographie Gasparo Angiolinis gezeigt, das im weiteren Verlauf der Aufführungen bis Juni des Jahres auch unter dem Titel "Les Avantures qui arrivent parmis les Païsans" aufscheint. Zu vermuten ist, dass der Erfolg des Balletts von Charles Bernardi Angliolini zu einer eigenen Version inspirierte. Das Genre verlor auch etliche Jahre später nicht an Strahlkraft und so schuf Jean George Noverre mit Das Strassburgische Fest (auch unter dem Titel Les Aventures champêtres) ein Nachfolgewerk, das zwischen 1768 und 1773 in Wien gezeigt wurde mit Musik von Joseph Starzer.4

1Vgl. Antoine d'Origny, Annales du théatre italien depuis son origine jusqu'à ce jour, Paris 1788, Bd. 1, Reprint, Genf 1970, S. 228.
2Hofkammerarchiv, Hofzahlamtsbücher, Wien, Österreichisches Staatsarchiv, AT-OeStA/FHKA SUS HKZAB.
4Vgl. Sibylle Dahms, Der konservative Revolutionär. Jean Georges Noverre und die Ballettreform des 18. Jahrhunderts, München 2010, S. 427f.

(Vgl. hierzu das Vorwort von Irene Brandenburg zu Ballettmusiken, GGA II/5, Kassel usw. 2016.)

Zeitgenössische Berichte:

3Philipp Gumpenhuber, Repertoire de tous les Spectacles qui ont été donnés au Théâtre de la Ville, Einträge vom 27. 29. und 31. Januar sowie vom 2. und 3. Februar 1761 (US-CAt, MS Thr. 248.2).

Zinzendorf, Karl Graf von, Journal du Comte Charles de Zinzendorf et Pottendorf, agé de 22. ans, Eintrag vom 23. März 1761 und 28. März, (A-Whh, AT-OeStA/HHStA KA Nachlass Zinzendorf Tagebücher).

Uraufführungsort:

Weitere Aufführungsorte:

Werkteile

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Sinfonia

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xFC c 4''D'AB8-6-B/4AEF8-6-C/8D4D8D{3DE8.F}{3EF8.G}/8F4F8F{3FG8.A}{3GA8.B}/

No. 1 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xFC 2/4 8'A/{''DD}{EE}/{6FDBA}4A/q6G{8F6AD}{8E6GC}/4D8D/

No. 2 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4D/2.G4G/2F4DD/2.E4E/2D4,B

No. 3 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF 6/8 4G8''D/4D8E4C8E/4D8D4'B8A/4G8''G4F8E/4.D

No. 4 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G c/ 4''CE/E{8DC}4D'G/2G4''CE/E{8DC}2D/D

No. 5 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 8''D/4.D4'B8''C/4.D4'B8''C/4D8D{GFE}/4E8D4-

No. 6 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC c/ 4''D'A/FD{8EDEF}/2D{8EDEF}/4GF{8GFED}/2E

No. 7 Menuet

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 3/4 {8.G6G}2G/{8.A6A}2A/2''C4'B/BAG/

No. 8 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 6/8 4.E/4D8D{8.F6G8F}/4E8D4.C/,B4'D8G/4F8E4D8C/4.D

No. 9 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit xF xF 6/8 8D/4.G{8AGF}/4.G{8AGF}/4G8A4B8A/4B8A{B''CD}/q8C4.'B4A

No. 10 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 6/8 4.G+{8GEF}/4.G+{8GFE}/4.''C'A/q8A4.G4''C8'C/

No. 11 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 4B8''C/4.D{8EDE}/4D8D4C8C/'4B8B4A8A/4.G/

No. 12 (Allegro)

(Allegro); V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC 2/4 {6'DCDE}{8D,A}/{6'DCDE}{8D,A}/{8'FE}4D/{8FE}4D/

No. 13 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 2.G/4B8''C4D8'A/q8A4.BG/2.G/4B8''C4D8'A/q8A4.B4G8B/

No. 14 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBe c 4''D-E-/{8DC'BA}4G8-''D/{'BG}-''D{'AxF}-''C/{'BAGxF}4G8-

No. 15 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE 2/4 {8BFBF}/{B''D}{D6C'B}/{8AFAF}/{A''C}{C6'BA}/

No. 16 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF c/ 4GGAA/2BA//''C'B/{8AGAB}2G/

No. 17 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4B{8B''D}/2Dq8D4C{'8BA}/4Gq8B4AGq8B4A/4GA

No. 18 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G c/ 2''E4'GG/2GF/''D4'FF/2FE/

No. 19 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFCG 2/4 {8.''E6E}/{8EE}{DD}/4C{8CC}/{CE}{DC}/q6C{8'BA}

No. 20 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xFCG 2/4 {8EE}{E6DC}/{8F6FnG}4F/{8xGG}{G6FE}/{8A6AB}{8AA}/

No. 21 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 2/4 {8GG}/{6FEFG}{8AA}/4G{6''C'B''CD}/{6''C'B''CD}{8ED}/4C/

No. 22 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC 6/8 4F8G/4.A{8.B6''C8D}/4.'A4D8D/4E8Aq8G4.F/E

No. 23 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Fl.; Cembalo

incipit G xFC 6/8 8D/{DGF}{GAB}/4A8A4-8A/{B''CD}{EDC}/4.D+4D/

No. 24 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bB 2/4 8A/{''DD}{DxC}/{D6xC'B}{8AA}/{''8.D6D}{8DnC}/q8C4'B{8A''C}/

No. 25 Andantino

Andantino; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF 6/8 {8''C'BA}/4G8G{8''C'BA}/4G8G4.''G/{8'B''CD}{C'BA}/4G8G

No. 26 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE 2/4 8F/{8.B6F}{8.D6F}/4B''C/{8.D6E}{FEDC}/4'B8-

No. 27 Presto

Presto; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bB 6/8 4-8D4F8G/4A8G4F8E/4D8A4''D8D/4E8Dq8C4.'nB/4A/

No. 28 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cembalo

incipit G xFC 3/4 8A4''DF{6ED}/{C'BAxG}q8G4A-/8E4nGB{6AG}/{FEDC}4D-/

No. 29 Largo

Largo; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4.B{6''C'A}/q8A4GGq6B{8AGA''C}/q8C4'BA

No. 30 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC c/ 4A/''D{8DC}4'B''C/2D4'A{8FG}/4AAAB/2.A

No. 31 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 8G/{GBA}{GFG}/4A{6B''C}4'B8G/{GBA}{GFG}/4''C{6DE}4D

No. 32 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF c/ 2''D/4'BB2''C/'A4BB/B{8AG}4AF/GD

No. 33 Minor

V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE c/ 2B/4A''D2'xF/G4''CC/C{8DE}{DC'BA}/4BG

Übernahmen

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No. 1 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xFC 2/4 8'A/{''DD}{EE}/{6FDBA}4A/q6G{8F6AD}{8E6GC}/4D8D/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Rosette: "Brillantes fleurs, vos vives couleurs" (Dans un bocage frais), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 2 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4D/2.G4G/2F4DD/2.E4E/2D4,B

Übernommen aus:

    Le Diable à quatre, ou La Double Métamorphose, No. 7 Ariette nouvelle: "En grand silence" (Maître Jacques)

    Andante; V.I/II, Va., Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

    incipit F-4 xF c/ 4-,D/2.G4G/2F4DD/2.E4E/2.D,,4B,D/2.E4A/2.G4F/2G-/

    En grand silence, faisons dépense d'un doigt de brandevin

No. 3 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF 6/8 4G8''D/4D8E4C8E/4D8D4'B8A/4G8''G4F8E/4.D

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Bastien, "Je vais donc de ma brunette" (Et j'y pris bien du plaisir) aus Justine Favart und Harny de Guerville, "Les Amours de Bastien et Bastienne" (Paris 1753, Parodie auf Jean-Jacques Rousseau, "Le Devin du village"; in Wien erstmals 1755 aufgeführt).

No. 4 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G c/ 4''CE/E{8DC}4D'G/2G4''CE/E{8DC}2D/D

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Raton: "Mais Rosette ne paroit pas" (Toujours seule, disait Nina), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 5 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 8''D/4.D4'B8''C/4.D4'B8''C/4D8D{GFE}/4E8D4-

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Ninette, "Contente je chante" (Fillette, follettes, n’allez jamais seulettes) aus Charles-Simon Favart, "Le Caprice amoureux, ou Ninette à la cour" (Paris 1755, in Wien erstmals 1760 gegeben, Parodie auf Carlo Goldoni/Vincenzo Legrenzio Ciampi, "Bertoldo, Bertoldino e Cacasenno").

No. 6 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC c/ 4''D'A/FD{8EDEF}/2D{8EDEF}/4GF{8GFED}/2E

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole, "Ma pouponne, donne-moi ton cœur" ([Les Capucins] de Meudon), Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 7 Menuet

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 3/4 {8.G6G}2G/{8.A6A}2A/2''C4'B/BAG/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Rosette: "Vos soupirs, vos désirs, votre hommage, tout cela me tente peu" (Point de bruit / Menuet d'Exaudet), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles Titon et l’Aurore)

No. 8 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 6/8 4.E/4D8D{8.F6G8F}/4E8D4.C/,B4'D8G/4F8E4D8C/4.D

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Raton, "Non, non Rosette n’est point trompeuse" (Non, non olette n'est oint trompeus), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles Titon et l’Aurore).

No. 9 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit xF xF 6/8 8D/4.G{8AGF}/4.G{8AGF}/4G8A4B8A/4B8A{B''CD}/q8C4.'B4A

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Rosette, "Je t’aime sans détours" (La rose et l' bouton), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l'Aurore").

No. 10 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 6/8 4.G+{8GEF}/4.G+{8GFE}/4.''C'A/q8A4.G4''C8'C/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Astolphe: "Oui, je l’aime pour jamais", aus Charles Simon Favarts "Ninette à la cour".

No. 11 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 4B8''C/4.D{8EDE}/4D8D4C8C/'4B8B4A8A/4.G/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Colas, "Mes enfans après la pluie, on voit toujours venir le beau tems", aus Justine Favarts und Harny de Guerville, "Les Amours de Bastien et Bastienne" (Paris 1753, Parodie auf Jean-Jacques Rousseau, "Le Devin du village"; in Wien erstmals 1755 aufgeführt).

No. 12 (Allegro)

(Allegro); V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC 2/4 {6'DCDE}{8D,A}/{6'DCDE}{8D,A}/{8'FE}4D/{8FE}4D/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole, "Secondés ma rage, secondés ma rage" (J'aurais une robe), Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l'Aurore").

No. 13 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 2.G/4B8''C4D8'A/q8A4.BG/2.G/4B8''C4D8'A/q8A4.B4G8B/

Übernommen aus:

    Le Diable à quatre, ou La Double Métamorphose, No. 1 Sinfonia: "Oh, la méchante femme!" (le Cuisinier)

    Allegro; V.I/II, Va., Vc., B., Ob.I/II, /Fg.); Cor.I/II; Cembalo

    incipit G bB 6/8 ''4A8A4A8A/4B8B4B8B/4A8F4C'8A/4F8A''4C8F/{8AAA}{AAA}/{BBB}{BBB}/

    incipit g bB 6/8 ,2.F/4A8B'4C,8G/qG4.AF/2.F/4A8B'4C,8G/qG4.A4F8A/4.B8BAG/4A'8C4C

    Oh, la méchante femme! Oh, la méchante femme! D'un rien elle s'enflamme

No. 14 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBe c 4''D-E-/{8DC'BA}4G8-''D/{'BG}-''D{'AxF}-''C/{'BAGxF}4G8-

Übernommen aus:

    Le Diable à quatre, ou La Double Métamorphose, No. 2 Ariette: "Oui, oui, je veux en sortir" (Marton)

    Allegro; V.I/II, Va., Vc., B.; Cembalo

    incipit G bBE c {''8D'GGG}{''E'GG''E}/{DC'BA}{GD}''4G/D-E-/{8DC'BA}4G8-

    incipit G bBE c ''4D-E-/8DC'BA4G8-''D/'BG-''D'AxF-''C/'BAGxF4G8-

    Oui, oui, je veux en sortir; j'en jure, l'injure ne peut se soutenir

Entlehnungen aus fremden Werken:

Arie "Ahi, ahi, no'l farò piu" aus "Bertoldo, Bertoldino e Cacasenno" von Vincenzo Legrenzio Ciampi

No. 15 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE 2/4 {8BFBF}/{B''D}{D6C'B}/{8AFAF}/{A''C}{C6'BA}/

Übernommen aus:

    L'Arbre enchanté, ou Le Tuteur dupé (Wien 1759), No. 13 Air nouveau: "L'aventure est très comique" (M. Thomas, Lubin)

    Andante; V.I/II, Va., Vc., B.; Ob.I/II, Fg.

    incipit F-4 bBE 2/4 8,BFBF/B'DD{6C,B}/8AFAF/A'CC{6,BA}/

    L'aventure est très comique, ha, ha, ha, est très comique

No. 16 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF c/ 4GGAA/2BA//''C'B/{8AGAB}2G/

Übernommen aus:

    La Fausse Esclave, No. 3 Air nouveau: "Dans un temps contraire" (Lisette)

    (Allegro); V.I/(II), (Va.), (Vc.), B.

    incipit G xF c/ 4GGAA/2BA/''4CC'BB/{8AG}{AB}2G/

    Dans un temps contraire faut toujours avoir du cœur

No. 17 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4B{8B''D}/2Dq8D4C{'8BA}/4Gq8B4AGq8B4A/4GA

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Bastien, "Quoi vous voilà, je vous crois bien loin déjà" (Dans un détour me promenant), aus Justine Favart und Harny de Guerville, "Les Amours de Bastien et Bastienne" (Paris 1753, Parodie auf Jean-Jacques Rousseau, Le Devin du village; in Wien erstmals 1755 aufgeführt).

No. 18 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G c/ 2''E4'GG/2GF/''D4'FF/2FE/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Duo Bastien, Bastienne: "Non, infidèle, cours à ta belle soins superflu" (Les Niais de Sologne), aus Justine Favart und Harny de Guerville, "Les Amours de Bastien et Bastienne" (Paris 1753, Parodie auf Jean-Jacques Rousseau, "Le Devin du village"; in Wien erstmals 1755 aufgeführt).

No. 19 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFCG 2/4 {8.''E6E}/{8EE}{DD}/4C{8CC}/{CE}{DC}/q6C{8'BA}

Entlehnungen aus fremden Werken:

Vaudeville "Un petit coup de malheur est souvent un avantage", auch verwendet als Air Ambroise in "Le Diable à quatre"

No. 20 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xFCG 2/4 {8EE}{E6DC}/{8F6FnG}4F/{8xGG}{G6FE}/{8A6AB}{8AA}/

Übernommen in:

    L'Ile de Merlin ou Le Monde renversé, No. 11 Air nouveau: "L'avocat, le procureur" (M. de la Candeur, Scapin, Pierrot)

    Allegro; V.I/II, Va., Vc., B.; Fl.I/II, Ob.I/II, Fg.I/II; Cor.I/II; Cembalo

    incipit g xFCGD 2/4 ,8EEE{6DC}/8F{6FnG}4F/8xGGG{6FE}/8A{6AB}8A-/

    L'avocat, le procureur du bien d'autrui font le leur

No. 21 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G 2/4 {8GG}/{6FEFG}{8AA}/4G{6''C'B''CD}/{6''C'B''CD}{8ED}/4C/

Übernommen aus:

    Le Diable à quatre, ou La Double Métamorphose, No. 4 Air: "Donnez-nous un cotillon nouveau" (Marton, Ambroise)

    Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

    incipit G c '4GG/8FEFG4AA/2G//''8C'B''CD/C'B''CD4ED/2C

    (Marton:) Donnez-nous un cotillon nouveau – (Ambroise:) Donnez-moi du vin et n'y mettez point d'eau

Entlehnungen aus fremden Werken:

Übernommen aus der Pariser Version der Oper "Le Diable à quatre, ou La Double Métamorphose" von 1757.

No. 22 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC 6/8 4F8G/4.A{8.B6''C8D}/4.'A4D8D/4E8Aq8G4.F/E

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole, "Allons voir en dandinant" (Air de M Guerin. En riant, en badinant), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 23 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Fl.; Cembalo

incipit G xFC 6/8 8D/{DGF}{GAB}/4A8A4-8A/{B''CD}{EDC}/4.D+4D/

Übernommen aus:

    L'Ile de Merlin ou Le Monde renversé, No. 8 Air nouveau: "Le vrai bonheur de la vie" (le Philosophe)

    Allegretto; V.I/II, Va., Vc., B.; Fl., (Fg.); Cembalo

    incipit G xFC 12/8 4-8-4A8A4B8B4G8G/4F8F4A8A4B8B4G8G/4F8F

    incipit g xFC 12/8 4-8-4-8,DDGF{GA}B/4A8A4-8A{B'C}D{EDC}/2.D-/

    Le vrai bonheur de la vie dans la gaité gît

No. 24 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bB 2/4 8A/{''DD}{DxC}/{D6xC'B}{8AA}/{''8.D6D}{8DnC}/q8C4'B{8A''C}/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole, "Hola, hé, que de train" (J'ai fait jouer un bal, mon cousin), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 26 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE 2/4 8F/{8.B6F}{8.D6F}/4B''C/{8.D6E}{FEDC}/4'B8-

Übernommen aus:

    L'Arbre enchanté, ou Le Tuteur dupé (Wien 1759), No. 17 Chœur: "Jurons-nous en ce jour" (Claudine, Lucette, Lubin, Blaise, M. de Bonsecours)

    Allegro; V.I/II, Va., Vc., B.; Ob.I/II, Fg.; Cor.I/II

    incipit G bBE 2/4 8F/8.B6F8.D6F/4B''C/8.D6E{FE}DC/4'B8-

    Jurons-nous en ce jour le plus constant amour

No. 27 Presto

Presto; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bB 6/8 4-8D4F8G/4A8G4F8E/4D8A4''D8D/4E8Dq8C4.'nB/4A/

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole: "Ils se sont donc enfuis de peur, en me voiant paroitre" (C'est la servante de chez nous) aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 28 Andante

Andante; V.I/II, Vc., B.; Ob.I/II, (Fg.); Cembalo

incipit G xFC 3/4 8A4''DF{6ED}/{C'BAxG}q8G4A-/8E4nGB{6AG}/{FEDC}4D-/

Übernommen aus:

    Cythère assiégée (Wien 1759), Air nouveau: "Ce cœur si fier, ce cœur si grand" (Cloé, Brontés)

    Andante

    incipit G xFC 3/4 8A4''DF{6ED}/{C'BAxG}8A-A-/E4GB{6AG}/{FEDC}8D-D-/

    incipit G xFC 3/4 8A4''D8FF{6ED}/{C'B}{AxG}q8G4A-/8E4G8B4G/{6FE}{DC}4DD/

    Ce cœur si fier, ce cœur si grand de moi n'a pu se défendre

No. 29 Largo

Largo; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xF c/ 4.B{6''C'A}/q8A4GGq6B{8AGA''C}/q8C4'BA

Weitere Informationen:

Übernahme der Air Agathes "Pardonnez à votre chère Lisette"

Übernommen in:

    La Fausse Esclave, "C'est vous! avec impatience, je vous attends" (Chrisante, Agathe, Valère, Lisette)

No. 30 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G xFC c/ 4A/''D{8DC}4'B''C/2D4'A{8FG}/4AAAB/2.A

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Gringole, "Vous n'avez plus rien à craindre" (Autant en emporte le vent), aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l'Aurore").

No. 31 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF 6/8 8G/{GBA}{GFG}/4A{6B''C}4'B8G/{GBA}{GFG}/4''C{6DE}4D

Entlehnungen aus fremden Werken:

Air Rosette "Vois sous cette verdure, cette onde vive et pure", aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles Titon et l’Aurore).

Ursprünglich aus "Colà sul praticello" aus der Oper "Gismondo" 1737 (bzw. in den Wiederaufnahmen "Don Calascione" 1741 und "La finta cameriera" 1738 bzw. 1742) von Gaetano Lattila

No. 32 Allegro

Allegro; V.I/II, Vc., B.; (Fg.); Cor.I/II; Cembalo

incipit G xF c/ 2''D/4'BB2''C/'A4BB/B{8AG}4AF/GD

Entlehnungen aus fremden Werken:

Ronde Rosette Raton: "Aimons, aimons nous" (Vaudeville), Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

No. 33 Minor

V.I/II, Vc., B.; Cembalo

incipit G bBE c/ 2B/4A''D2'xF/G4''CC/C{8DE}{DC'BA}/4BG

Entlehnungen aus fremden Werken:

Ronde Raton Rosette, Mittelteil "Chantons, chantons tous", aus Charles-Simon Favart bzw. Jean-Joseph de Mondonville, "Raton et Rosette, ou la Vengeance inutile" (Paris 1753, in Wien erstmals 1755 aufgeführt, Parodie auf Jean-Joseph de Mondonvilles "Titon et l’Aurore").

Quellen

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Musik

Handschriften

Abschrift

Das ganze Werk

Signatur: CZ-K, No 88 K II

Fundort: CZ-K

Datierung: letztes Drittel des 18. Jh

Qualität: Originalgestalt

Überlieferungsform: Stimmen

Beschreibung:

7 Stimmen, Teil Hochformat: 32,5 x 21 cm, 66 Bl., Provenienz: Schwarzenbergische Musikaliensammlung der Schlossbibliothek in Krumau (Český Krumlov)

Quellennachweise:

RISM Online ID no. 1001052931

Text

Drucke

Das ganze Werk

Signatur: Wien 1760

Fundorte:

  • A-Wn
  • I-Vgc
  • US-CAh

Datierung: 1760

Qualität: Originalgestalt

Beschreibung:

LES / AVANTURES / CHAMPETRES / BALLET PANTOMINE / Composè / Sur des airs d'Oera comiques / representés a Vienne. / Par le Sr. BERNARDI / COMPOSITEUR DES BALLETS / DU THEATRE ALLEMAND. / Et exécuté le 19. Novembre 1760. / (Vignette) / (Balken) / VIENNE EN AUTRICHE, / Dans l'Imprimerie de Ghelen.

22 S.; französisch

Quellennachweise:

Digitalisat (ex A-Wn): http://data.onb.ac.at/rec/AC09702661

Personen:

Literatur

Brown, Bruce Alan: Gluck als Hauskomponist für das französische Theater in Wien, in: Gluck in Wien. Kongreßbericht Wien 1987 (= Gluck-Studien 1), hrsg. von Gerhard Croll und Monika Woitas, Kassel usw. 1989, S. 89–99. ISBN/ISSN: 3761809298, 9783761809297

Brown, Bruce Alan: Gluck and the French Theatre in Vienna, Oxford 1991. ISBN/ISSN: 0193164159

Brown, Bruce Alan und Rushton, Julian: Gluck, Christoph Willibald, in: The New Grove Dictionary of Music and Musicians, Second Edition, Vol. 10 Glinka to Harp, hrsg. von Stanley Sadie und John Tyrrell, Oxford 2001, S. 24–58.

Brown, Bruce Alan: Magri in Vienna: The Apprenticeship of a Choreographer, in: The Grotesque Dancer on the Eighteenth-Century Stage. Gennaro Magri and his World, hrsg. von Rebecca Harris-Warrick und Bruce Alan Brown, Madison 2005, S. 62–90. ISBN/ISSN: 9780299203542

Haas, Robert: Gluck und Durazzo im Burgtheater (Die Opéra comique in Wien), Zürich–Wien–Leipzig 1925.

Hárich, János: Inventare der Esterházy-Hofmusikkapelle in Eisenstadt, in: Das Haydn-Jahrbuch 9, Wien 1975, S. 5–11 und 67–125.

Raab, Riki: Biographischer Index des Wiener Opernballetts, Wien 1994. ISBN/ISSN: 9783851192551

Erstellt von: Vera Grund
Zitierhinweis: Christoph Willibald Gluck. Sämtliche Werke, GluckWV-online, URI: http://www.gluck-gesamtausgabe.de/id/2-34-00-0 (11.12.2018)

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