Start der Akademie-Juniorprofessur im Fach Musikwissenschaft

Rund ein Jahr nach Unterzeichnung der Vereinbarung zwischen der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz und der Johannes Gutenberg-Universität hat die frisch berufene Juniorprofessorin für Musikwissenschaft, Frau Dr. habil. Stefanie Acquavella-Rauch, ihren Dienst angetreten. Mit dieser Stelle, die je hälftig dem Akademievorhaben „Gluck-Gesamtausgabe“ und der Universität gewidmet ist, soll neben der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses vor allem eine intensive Verknüpfung von Forschung und Lehre am Standort Mainz erreicht werden. 

Zum 15. Januar 2016 konnte die neu eingerichtete Akademie-Juniorprofessur mit dem Schwerpunkt digitale Musikedition am Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft - Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz besetzt werden. Die neue Stelleninhaberin, Frau Dr. habil. Stefanie Acquavella-Rauch, wird sich u. a. im Rahmen des Projekts der „Gluck-Gesamtausgabe“ Fragen der musikalischen Edition widmen sowie der Quellenerschließung und Präsentation allgemeiner Dokumente rund um die sämtlichen Werke Christoph Willibald Glucks.

Als Musikwissenschaftlerin hat Stefanie Acquavella-Rauch in den letzten Jahren vor allem Schwerpunkte in den Bereichen der Skizzenforschung und der Musikgeschichte des 18. Jahrhunderts sowie zu Fragen der musikalischen Digitalität und des Umgangs mit neuen Medien entwickelt. Intensive Erfahrungen in Forschung und Lehre konnte die neue Junior-Professorin bereits an verschiedenen Institutionen sammeln, zuletzt war sie als Akademische Oberrätin am Musikwissenschaftlichen Seminar der Universität Paderborn und der Hochschule für Musik Detmold tätig. In Mainz hat Stefanie Acquavella-Rauch es sich zum Ziel gesetzt, diese Gebiete intensiv miteinander zu verbinden und sie zudem in der universitären Lehre Studierenden nahe zu bringen. Möglichkeiten bieten sich dazu u. a. in dem ab dem kommenden Wintersemester 2016/17 neu eingerichteten Masterstudiengang „Digitale Methodik in den Geistes- und Kulturwissenschaften“.

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